Kultur und Kunst / Kursdetails


AH1171 Die Entstehung des Saargebiets in den Krisenjahren 1918-1920

AH1171 Die Entstehung des Saargebiets in den Krisenjahren 1918-1920


Beginn Mi., 24.06.2020, 19:00 - 20:30 Uhr
Kursgebühr 0,00 €
Dauer 1 Termin
Kursleitung Dominik Schmoll

Begleitprogramm zur Ausstellung „Die 20er Jahre. Leben zwischen Tradition und Moderne im internationalen Saargebiet“ im Historischen Museum Saar

Anlässlich des 100. Geburtstags des Saargebiets und begleitend zur Sonderausstellung „Die 20er Jahre. Leben zwischen Tradition und Moderne im internationalen Saargebiet“ (18.10.2019 - 30.08.2020) bieten das Historische Museum Saar, die vhs Regionalverband Saarbrücken, die Staatskanzlei des Saarlandes, das Landesarchiv des Saarlandes, der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz e.V., die Katholische Erwachsenenbildung Saarpfalz, der Verband der Volkshochschulen des Saarlandes e.V., der Landtag des Saarlandes, die Kommission für Saarländische Landesgeschichte e.V., das Stadtarchiv Saarbrücken und das Deutsch-Amerikanische Institut Saarland e. V. (dai) in Kooperation mit der Generalkonsulin der Französischen Republik im Saarland, Frau Catherine Robinet, eine attraktive Veranstaltungsreihe an. Ob Film, Kunst, Architektur, Mode oder die Rolle der Frau – die Reihe rückt den Aspekt der Moderne in den Fokus. In Filmvorführungen, Vorträgen und Führungen durch die Ausstellung werden daher die Neuerungen, die die 20er Jahre insbesondere auch im alltäglichen Leben mit sich bringen, vorgestellt.

Vortrag
Während die Monate nach dem 1. Weltkrieg in den preußischen und bayerischen Gebietsteilen im Land an der Saar gekennzeichnet waren von Revolution, Besatzung, Hunger und Streiks, vollzog sich auf internationaler Ebene ein folgenschwerer Prozess: Frankreich versuchte sich auf Grundlage von 1917 fertiggestellten Planungen das bassin houiller de Sarrebruck einzuverleiben und diese Ziele im Rahmen der Versailler Friedensverhandlungen zu verwirklichen. Aus einem Konflikt zwischen Ministerpräsident Clemenceau und US-Präsident Wilson im Frühjahr 1919 wurde als Kompromiss das Saarbeckengebiet geschaffen und dem Völkerbund unterstellt. Wenn auch die Abtrennung von Deutschland und der starke politische und wirtschaftliche Einfluss Frankreichs weitgehend auf Ablehnung stieß, so entstand in den folgenden Jahren eine Schicksalsgemeinschaft, aus der sich eine eigene Identität entwickelte: Aus Preußen und Bayern wurden Saarländer.

Begleitprogramm zur Ausstellung „Die 20er Jahre. Leben zwischen Tradition und Moderne im internationalen Saargebiet“ im Historischen Museum Saar

Anlässlich des 100. Geburtstags des Saargebiets und begleitend zur Sonderausstellung „Die 20er Jahre. Leben zwischen Tradition und Moderne im internationalen Saargebiet“ (18.10.2019 - 30.08.2020) bieten das Historische Museum Saar, die vhs Regionalverband Saarbrücken, die Staatskanzlei des Saarlandes, das Landesarchiv des Saarlandes, der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz e.V., die Katholische Erwachsenenbildung Saarpfalz, der Verband der Volkshochschulen des Saarlandes e.V., der Landtag des Saarlandes, die Kommission für Saarländische Landesgeschichte e.V., das Stadtarchiv Saarbrücken und das Deutsch-Amerikanische Institut Saarland e. V. (dai) in Kooperation mit der Generalkonsulin der Französischen Republik im Saarland, Frau Catherine Robinet, eine attraktive Veranstaltungsreihe an. Ob Film, Kunst, Architektur, Mode oder die Rolle der Frau – die Reihe rückt den Aspekt der Moderne in den Fokus. In Filmvorführungen, Vorträgen und Führungen durch die Ausstellung werden daher die Neuerungen, die die 20er Jahre insbesondere auch im alltäglichen Leben mit sich bringen, vorgestellt.

Vortrag
Während die Monate nach dem 1. Weltkrieg in den preußischen und bayerischen Gebietsteilen im Land an der Saar gekennzeichnet waren von Revolution, Besatzung, Hunger und Streiks, vollzog sich auf internationaler Ebene ein folgenschwerer Prozess: Frankreich versuchte sich auf Grundlage von 1917 fertiggestellten Planungen das bassin houiller de Sarrebruck einzuverleiben und diese Ziele im Rahmen der Versailler Friedensverhandlungen zu verwirklichen. Aus einem Konflikt zwischen Ministerpräsident Clemenceau und US-Präsident Wilson im Frühjahr 1919 wurde als Kompromiss das Saarbeckengebiet geschaffen und dem Völkerbund unterstellt. Wenn auch die Abtrennung von Deutschland und der starke politische und wirtschaftliche Einfluss Frankreichs weitgehend auf Ablehnung stieß, so entstand in den folgenden Jahren eine Schicksalsgemeinschaft, aus der sich eine eigene Identität entwickelte: Aus Preußen und Bayern wurden Saarländer.





Kursort

Schlosskeller, Saarbrücker Schloss

Schlossplatz
66119 Saarbrücken

Termine

Datum
24.06.2020
Uhrzeit
19:00 - 20:30 Uhr
Ort
Schlossplatz, Schlosskeller, Saarbrücker Schloss