AT1216 Von der Wende zur Gegenwart: Tschechien und die Slowakei zwischen EU, Russland und gesellschaftlicher Spaltung
AT1216 Von der Wende zur Gegenwart: Tschechien und die Slowakei zwischen EU, Russland und gesellschaftlicher Spaltung
| Beginn | Do., 26.03.2026, 18:00 - 19:30 Uhr |
| Kursgebühr | 0,00 € |
| Dauer | 1 Termin |
| Kursleitung |
Dr. Jana Stehlíková
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Vortrag
Seit über 35 Jahren ist Europa nicht mehr durch den Eisernen Vorhang getrennt. Vor etwas mehr als 20 Jahren erlebte die Europäische Union zudem ihre bisher größte Erweiterung: Zehn Länder traten der EU bei, darunter die Tschechische Republik und die Slowakei. Damals wurde dies in beiden Ländern gefeiert: Zum einen das Ende der ideologisch getrennten Blöcke, in denen Freiheit, Demokratie und ein freier Markt lange nur ein Traum waren. Zum anderen die Chance, Teil einer gemeinsamen Integration zu werden, die wirtschaftlich, kulturell und politisch Fortschritt versprach. Heute jedoch werden diese Errungenschaften von rechtsextremistischen Parteien oft als Argument gegen die EU instrumentalisiert. Vor diesem Hintergrund stellen sich zentrale Fragen: Wie kam es zu dieser Wende? Welche Narrative und Parolen werden in der Slowakei und Tschechien genutzt – und warum wirken sie so überzeugend, dass die politische Ausrichtung beider Länder wieder eher nach Osten als nach Westen zu tendieren scheint? Im Vortrag werde ich die politische Entwicklung beider Staaten kurz vorstellen und vergleichen – besonders interessant, da sie bis 1993 einen gemeinsamen Staat bildeten – und die aktuelle Lage im Hinblick auf EU und Russland erläutern.
Anmeldung erforderlich.
Vortrag
Seit über 35 Jahren ist Europa nicht mehr durch den Eisernen Vorhang getrennt. Vor etwas mehr als 20 Jahren erlebte die Europäische Union zudem ihre bisher größte Erweiterung: Zehn Länder traten der EU bei, darunter die Tschechische Republik und die Slowakei. Damals wurde dies in beiden Ländern gefeiert: Zum einen das Ende der ideologisch getrennten Blöcke, in denen Freiheit, Demokratie und ein freier Markt lange nur ein Traum waren. Zum anderen die Chance, Teil einer gemeinsamen Integration zu werden, die wirtschaftlich, kulturell und politisch Fortschritt versprach. Heute jedoch werden diese Errungenschaften von rechtsextremistischen Parteien oft als Argument gegen die EU instrumentalisiert. Vor diesem Hintergrund stellen sich zentrale Fragen: Wie kam es zu dieser Wende? Welche Narrative und Parolen werden in der Slowakei und Tschechien genutzt – und warum wirken sie so überzeugend, dass die politische Ausrichtung beider Länder wieder eher nach Osten als nach Westen zu tendieren scheint? Im Vortrag werde ich die politische Entwicklung beider Staaten kurz vorstellen und vergleichen – besonders interessant, da sie bis 1993 einen gemeinsamen Staat bildeten – und die aktuelle Lage im Hinblick auf EU und Russland erläutern.
Anmeldung erforderlich.
Kursort
vhs-Zentrum, Saal 1 OG
Schlossplatz66119 Saarbrücken



