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AH1164 "Motor der Moderne" - Kino und Film in der Weimarer Republik und im Saargebiet

AH1164 "Motor der Moderne" - Kino und Film in der Weimarer Republik und im Saargebiet


Beginn Mi., 08.04.2020, 19:00 - 20:30 Uhr
Kursgebühr 0,00 €
Dauer 1 Termin
Kursleitung Aline Maldener

Begleitprogramm zur Ausstellung „Die 20er Jahre. Leben zwischen Tradition und Moderne im internationalen Saargebiet“ im Historischen Museum Saar

Anlässlich des 100. Geburtstags des Saargebiets und begleitend zur Sonderausstellung „Die 20er Jahre. Leben zwischen Tradition und Moderne im internationalen Saargebiet“ (18.10.2019 - 30.08.2020) bieten das Historische Museum Saar, die vhs Regionalverband Saarbrücken, die Staatskanzlei des Saarlandes, das Landesarchiv des Saarlandes, der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz e.V., die Katholische Erwachsenenbildung Saarpfalz, der Verband der Volkshochschulen des Saarlandes e.V., der Landtag des Saarlandes, die Kommission für Saarländische Landesgeschichte e.V., das Stadtarchiv Saarbrücken und das Deutsch-Amerikanische Institut Saarland e. V. (dai) in Kooperation mit der Generalkonsulin der Französischen Republik im Saarland, Frau Catherine Robinet, eine attraktive Veranstaltungsreihe an. Ob Film, Kunst, Architektur, Mode oder die Rolle der Frau – die Reihe rückt den Aspekt der Moderne in den Fokus. In Filmvorführungen, Vorträgen und Führungen durch die Ausstellung werden daher die Neuerungen, die die 20er Jahre insbesondere auch im alltäglichen Leben mit sich bringen, vorgestellt.

Vortrag
„Motor der Moderne“ – Kino und Film in der Weimarer Republik und im Saargebiet
Während die Spielstätten im späten Kaiserreich noch billige, urbane Vergnügungsstätten darstellten, wandelte sich die Rolle des Kinos in der Weimarer Zeit deutlich. Neben die Macher kinematographischer Massenware traten Großregisseure wie Fritz Lang („Metropolis“), Ernst Lubitsch („Liebesparade“) oder Walter Ruttmann („Berlin – Die Sinfonie der Großstadt“). Sie adelten das Kino zur Kunstform, machten es zum „Motor der Moderne“ und erreichten auch ein bürgerliches Publikum.
Die Kinolandschaft des Saargebietes war trotz seines politischen Sonderstatus‘ in ihrer Struktur und Programmatik derjenigen der Weimarer Republik in vielerlei Hinsicht ähnlich. Der Vortrag beleuchtet den Stellenwert eines noch vergleichsweise jungen Mediums, das im Laufe der 1920er Jahre zum schichten- und generationenübergreifenden Freizeitvergnügen wurde und in seiner Daseinsform bisweilen zwischen „Kunst“ und „Kommerz“ changierte.

In Kooperation mit Weimarer Republik e. V., gefördert durch das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Begleitprogramm zur Ausstellung „Die 20er Jahre. Leben zwischen Tradition und Moderne im internationalen Saargebiet“ im Historischen Museum Saar

Anlässlich des 100. Geburtstags des Saargebiets und begleitend zur Sonderausstellung „Die 20er Jahre. Leben zwischen Tradition und Moderne im internationalen Saargebiet“ (18.10.2019 - 30.08.2020) bieten das Historische Museum Saar, die vhs Regionalverband Saarbrücken, die Staatskanzlei des Saarlandes, das Landesarchiv des Saarlandes, der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz e.V., die Katholische Erwachsenenbildung Saarpfalz, der Verband der Volkshochschulen des Saarlandes e.V., der Landtag des Saarlandes, die Kommission für Saarländische Landesgeschichte e.V., das Stadtarchiv Saarbrücken und das Deutsch-Amerikanische Institut Saarland e. V. (dai) in Kooperation mit der Generalkonsulin der Französischen Republik im Saarland, Frau Catherine Robinet, eine attraktive Veranstaltungsreihe an. Ob Film, Kunst, Architektur, Mode oder die Rolle der Frau – die Reihe rückt den Aspekt der Moderne in den Fokus. In Filmvorführungen, Vorträgen und Führungen durch die Ausstellung werden daher die Neuerungen, die die 20er Jahre insbesondere auch im alltäglichen Leben mit sich bringen, vorgestellt.

Vortrag
„Motor der Moderne“ – Kino und Film in der Weimarer Republik und im Saargebiet
Während die Spielstätten im späten Kaiserreich noch billige, urbane Vergnügungsstätten darstellten, wandelte sich die Rolle des Kinos in der Weimarer Zeit deutlich. Neben die Macher kinematographischer Massenware traten Großregisseure wie Fritz Lang („Metropolis“), Ernst Lubitsch („Liebesparade“) oder Walter Ruttmann („Berlin – Die Sinfonie der Großstadt“). Sie adelten das Kino zur Kunstform, machten es zum „Motor der Moderne“ und erreichten auch ein bürgerliches Publikum.
Die Kinolandschaft des Saargebietes war trotz seines politischen Sonderstatus‘ in ihrer Struktur und Programmatik derjenigen der Weimarer Republik in vielerlei Hinsicht ähnlich. Der Vortrag beleuchtet den Stellenwert eines noch vergleichsweise jungen Mediums, das im Laufe der 1920er Jahre zum schichten- und generationenübergreifenden Freizeitvergnügen wurde und in seiner Daseinsform bisweilen zwischen „Kunst“ und „Kommerz“ changierte.

In Kooperation mit Weimarer Republik e. V., gefördert durch das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.





Kursort

Schlosskeller, Saarbrücker Schloss

Schlossplatz
66119 Saarbrücken

Termine

Datum
08.04.2020
Uhrzeit
19:00 - 20:30 Uhr
Ort
Schlossplatz, Schlosskeller, Saarbrücker Schloss