AT1201 Lokale Spurensuche – Saarbrücken in der Zeit des Nationalsozialismus
AT1201 Lokale Spurensuche – Saarbrücken in der Zeit des Nationalsozialismus
| Beginn | , Termine nach Vereinbarung, - Uhr |
| Kursgebühr | |
| Dauer | 1 Termine |
| Kursleitung |
Zu diesem Kurs sind keine Informationen über Dozenten verfügbar. |
In Kooperation mit der Stiftung Demokratie Saarland und der Synagogengemeinde Saar
Mit dem Beschluss vom 03. Dezember 2024 forderte der Saarländische Landtag verpflichtende Gedenkstättenbesuche als festen Bestandteil der schulischen Bildung. Seit mehr als zwei Jahrzehnten bietet die Stiftung Demokratie Saarland in Kooperation mit der vhs Regionalverband Saarbrücken Schulfahrten zum ehemaligen Konzentrationslager „KZ Natzweiler", innerhalb Saarbrückens mit seinen vielfältigen Möglichkeiten der Veranschaulichung der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in der Region sowie die Fahrt zu den einstigen Schlachtfeldern von Verdun. Der Besuch von ehemaligen Konzentrationslagern oder von Gedenkstätten, die sich mit den Opfern des Nationalsozialismus befassen, soll ab 2026 vom Bildungsministerium gefördert werden.
Hinweis: Die Organisation dieser Exkursionen liegt bei der Stiftung. Kursbeschreibungen und Anmeldeformulare finden sich auf deren Internetseite: www.stiftung-demokratie-saarland.de.
Exkursion
An verschiedenen historischen Schauplätzen (vom heutigen Staats- und damaligen Gautheater bis hin zum ehemaligen Gestapo-Gefängnis auf der Neuen Bremm), wird den Erinnerungen jüdischer Saarländer:innen nachgespürt. Dabei wird gezeigt, wie die Mehrheit der Saargebietsbewohner:innen sich freudig Hitlers Herrschaft unterstellte, und wie dies schon vor der Rückgliederung 1935 Schüler:innen und Lehrer:innen zu Übergriffen gegen jüdische Kinder veranlasste. Auf dem alten Friedhof St. Johann wird am Grab Willi Grafs der Widerstand gewürdigt und an den unweit davon entfernt gelegenen Zwangsarbeitergräbern steht Hermann Röchling im Zentrum, dessen Rolle es im völkermörderischen Vernichtungskrieg zu erörtern und zu diskutieren gilt. Beim ehemaligen Gestapo-Lager Neue Bremm wird die Entwicklung gewöhnlicher Menschen zu Folterern und Mördern thematisiert. Zugleich wird aber auch an jene erinnert, die sich entzogen. Am Ort der früheren Synagoge und auf dem Schlossplatz werden die Verfolgung und Ermordung jüdischer Saarländer:innen erläutert. Auf dem Weg durch Saarbrücken – das selbst zum Mahnmal avanciert – entsteht ein dichtes Bild der Gesellschaft unter Hitlers Herrschaft, der Verführungskraft autoritärer und aggressiver Politik und der gesellschaftlich erzeugten Anpassungsbereitschaft der Menschen. Um jüdisches Leben im Gestern und Heute besser verstehen zu können, versuchen wir zudem den Besuch der Saarbrücker Synagoge einzuplanen.
Montags sind die Synagoge und das Historische Museum geschlossen!
Die Fahrten werden Schulklassen angeboten. Die Termine werden frei vereinbart. Keine Teilnahmegebühr.
Ansprechpartnerin: Monika Petry, Fon 0681 90626-13, schulfahrten@sdsaar.de
Weitere Informationen unter https://www.stiftung-demokratie-saarland.de/exkursionen/schueler-und-gruppen/
In Kooperation mit der Stiftung Demokratie Saarland und der Synagogengemeinde Saar
Mit dem Beschluss vom 03. Dezember 2024 forderte der Saarländische Landtag verpflichtende Gedenkstättenbesuche als festen Bestandteil der schulischen Bildung. Seit mehr als zwei Jahrzehnten bietet die Stiftung Demokratie Saarland in Kooperation mit der vhs Regionalverband Saarbrücken Schulfahrten zum ehemaligen Konzentrationslager „KZ Natzweiler", innerhalb Saarbrückens mit seinen vielfältigen Möglichkeiten der Veranschaulichung der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in der Region sowie die Fahrt zu den einstigen Schlachtfeldern von Verdun. Der Besuch von ehemaligen Konzentrationslagern oder von Gedenkstätten, die sich mit den Opfern des Nationalsozialismus befassen, soll ab 2026 vom Bildungsministerium gefördert werden.
Hinweis: Die Organisation dieser Exkursionen liegt bei der Stiftung. Kursbeschreibungen und Anmeldeformulare finden sich auf deren Internetseite: www.stiftung-demokratie-saarland.de.
Exkursion
An verschiedenen historischen Schauplätzen (vom heutigen Staats- und damaligen Gautheater bis hin zum ehemaligen Gestapo-Gefängnis auf der Neuen Bremm), wird den Erinnerungen jüdischer Saarländer:innen nachgespürt. Dabei wird gezeigt, wie die Mehrheit der Saargebietsbewohner:innen sich freudig Hitlers Herrschaft unterstellte, und wie dies schon vor der Rückgliederung 1935 Schüler:innen und Lehrer:innen zu Übergriffen gegen jüdische Kinder veranlasste. Auf dem alten Friedhof St. Johann wird am Grab Willi Grafs der Widerstand gewürdigt und an den unweit davon entfernt gelegenen Zwangsarbeitergräbern steht Hermann Röchling im Zentrum, dessen Rolle es im völkermörderischen Vernichtungskrieg zu erörtern und zu diskutieren gilt. Beim ehemaligen Gestapo-Lager Neue Bremm wird die Entwicklung gewöhnlicher Menschen zu Folterern und Mördern thematisiert. Zugleich wird aber auch an jene erinnert, die sich entzogen. Am Ort der früheren Synagoge und auf dem Schlossplatz werden die Verfolgung und Ermordung jüdischer Saarländer:innen erläutert. Auf dem Weg durch Saarbrücken – das selbst zum Mahnmal avanciert – entsteht ein dichtes Bild der Gesellschaft unter Hitlers Herrschaft, der Verführungskraft autoritärer und aggressiver Politik und der gesellschaftlich erzeugten Anpassungsbereitschaft der Menschen. Um jüdisches Leben im Gestern und Heute besser verstehen zu können, versuchen wir zudem den Besuch der Saarbrücker Synagoge einzuplanen.
Montags sind die Synagoge und das Historische Museum geschlossen!
Die Fahrten werden Schulklassen angeboten. Die Termine werden frei vereinbart. Keine Teilnahmegebühr.
Ansprechpartnerin: Monika Petry, Fon 0681 90626-13, schulfahrten@sdsaar.de
Weitere Informationen unter https://www.stiftung-demokratie-saarland.de/exkursionen/schueler-und-gruppen/
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Termine
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