AT1202 Die europäische Dimension verstehen – Das ehemalige KZ Natzweiler
AT1202 Die europäische Dimension verstehen – Das ehemalige KZ Natzweiler
| Beginn | , Termine nach Vereinbarung, - Uhr |
| Kursgebühr | |
| Dauer | 1 Termin |
| Kursleitung |
Zu diesem Kurs sind keine Informationen über Dozenten verfügbar. |
In Kooperation mit der Stiftung Demokratie Saarland
Mit dem Beschluss vom 03. Dezember 2024 forderte der Saarländische Landtag verpflichtende Gedenkstättenbesuche als festen Bestandteil der schulischen Bildung. Seit mehr als zwei Jahrzehnten bietet die Stiftung Demokratie Saarland in Kooperation mit der vhs Regionalverband Saarbrücken Schulfahrten zum ehemaligen Konzentrationslager „KZ Natzweiler", innerhalb Saarbrückens mit seinen vielfältigen Möglichkeiten der Veranschaulichung der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in der Region sowie die Fahrt zu den einstigen Schlachtfeldern von Verdun. Mit dem Landesjugendring Saar wurden 2025 Fahrten zur Gedenkstätte „KZ Hinzert" durchgeführt. Der Besuch von ehemaligen Konzentrationslagern oder von Gedenkstätten, die sich mit den Opfern des Nationalsozialismus befassen, soll ab 2026 vom Bildungsministerium gefördert werden.
Hinweis: Die Organisation dieser Exkursionen liegt bei der Stiftung. Kursbeschreibungen und Anmeldeformulare finden sich auf deren Internetseite: www.stiftung-demokratie-saarland.de.
Exkursion
Am 1. Mai 1941 begann der Bau des Konzentrationslagers Natzweiler-Struthof in den Vogesen, Mitte Mai wurden die ersten Gefangenen aus Sachsenhausen eingeliefert. Sie hatten die Aufgabe, den seltenen roten Granit, der in der Nähe gefunden worden war, abzubauen. Das Lager war für 4000 Gefangene geplant, zum Schluss wurden dort 6000 festgehalten. Vierzig Prozent von ihnen – fast 22000 – überlebten nicht. Die unmenschlichen Lebens- und Arbeitsbedingungen, Entkräftung, Kälte und Mangelernährung kosteten sie das Leben, viele wurden auch direkt ermordet. Bei den Gefangenen handelte es sich um Deportierte aus ganz Europa, die meisten kamen jedoch aus Polen, der Sowjetunion und aus Frankreich. Sechzig Prozent waren politische Gefangene, elf Prozent waren aus „rassistischen" Gründen inhaftiert. Mit unserer Exkursion zeigen wir, wie das nationalsozialistische System funktionierte, und dass die KZs ein wichtiger Bestandteil des Systems waren. Bereits während der Anreise werden wir uns damit beschäftigen, wie die Außerkraftsetzung der Menschen- und Bürgerrechte sowie die Verfolgung politischer Gegner:innen die Grundlage bildeten für den gesamten NS-Terror, angefangen von der Verfolgung jener, die vom Ideal der „Volksgemeinschaft" abwichen, über den Holocaust bis hin zum Zweiten Weltkrieg.
Die Fahrten werden Schulklassen angeboten. Die Termine werden frei vereinbart. Keine Teilnahmegebühr.
Ansprechpartnerin: Carmen Oschmann, Fon 0681 90626-21, schulfahrten@sdsaar.de
Weitere Informationen unter https://www.stiftung-demokratie-saarland.de/exkursionen/schueler-und-gruppen/
In Kooperation mit der Stiftung Demokratie Saarland
Mit dem Beschluss vom 03. Dezember 2024 forderte der Saarländische Landtag verpflichtende Gedenkstättenbesuche als festen Bestandteil der schulischen Bildung. Seit mehr als zwei Jahrzehnten bietet die Stiftung Demokratie Saarland in Kooperation mit der vhs Regionalverband Saarbrücken Schulfahrten zum ehemaligen Konzentrationslager „KZ Natzweiler", innerhalb Saarbrückens mit seinen vielfältigen Möglichkeiten der Veranschaulichung der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in der Region sowie die Fahrt zu den einstigen Schlachtfeldern von Verdun. Mit dem Landesjugendring Saar wurden 2025 Fahrten zur Gedenkstätte „KZ Hinzert" durchgeführt. Der Besuch von ehemaligen Konzentrationslagern oder von Gedenkstätten, die sich mit den Opfern des Nationalsozialismus befassen, soll ab 2026 vom Bildungsministerium gefördert werden.
Hinweis: Die Organisation dieser Exkursionen liegt bei der Stiftung. Kursbeschreibungen und Anmeldeformulare finden sich auf deren Internetseite: www.stiftung-demokratie-saarland.de.
Exkursion
Am 1. Mai 1941 begann der Bau des Konzentrationslagers Natzweiler-Struthof in den Vogesen, Mitte Mai wurden die ersten Gefangenen aus Sachsenhausen eingeliefert. Sie hatten die Aufgabe, den seltenen roten Granit, der in der Nähe gefunden worden war, abzubauen. Das Lager war für 4000 Gefangene geplant, zum Schluss wurden dort 6000 festgehalten. Vierzig Prozent von ihnen – fast 22000 – überlebten nicht. Die unmenschlichen Lebens- und Arbeitsbedingungen, Entkräftung, Kälte und Mangelernährung kosteten sie das Leben, viele wurden auch direkt ermordet. Bei den Gefangenen handelte es sich um Deportierte aus ganz Europa, die meisten kamen jedoch aus Polen, der Sowjetunion und aus Frankreich. Sechzig Prozent waren politische Gefangene, elf Prozent waren aus „rassistischen" Gründen inhaftiert. Mit unserer Exkursion zeigen wir, wie das nationalsozialistische System funktionierte, und dass die KZs ein wichtiger Bestandteil des Systems waren. Bereits während der Anreise werden wir uns damit beschäftigen, wie die Außerkraftsetzung der Menschen- und Bürgerrechte sowie die Verfolgung politischer Gegner:innen die Grundlage bildeten für den gesamten NS-Terror, angefangen von der Verfolgung jener, die vom Ideal der „Volksgemeinschaft" abwichen, über den Holocaust bis hin zum Zweiten Weltkrieg.
Die Fahrten werden Schulklassen angeboten. Die Termine werden frei vereinbart. Keine Teilnahmegebühr.
Ansprechpartnerin: Carmen Oschmann, Fon 0681 90626-21, schulfahrten@sdsaar.de
Weitere Informationen unter https://www.stiftung-demokratie-saarland.de/exkursionen/schueler-und-gruppen/
Zu diesem Unterrichtsort ist keine Navigation verfügbar.
Termine
Für diesen Kurs sind keine Termine vorhanden.



