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AT1203 Der Erste Weltkrieg: Erinnerungsort Verdun

AT1203 Der Erste Weltkrieg: Erinnerungsort Verdun


Beginn , Termine nach Vereinbarung, - Uhr
Kursgebühr  
Dauer 1 Termin
Kursleitung

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In Kooperation mit der Stiftung Demokratie Saarland

Mit dem Beschluss vom 03. Dezember 2024 forderte der Saarländische Landtag verpflichtende Gedenkstättenbesuche als festen Bestandteil der schulischen Bildung. Seit mehr als zwei Jahrzehnten bietet die Stiftung Demokratie Saarland in Kooperation mit der vhs Regionalverband Saarbrücken Schulfahrten zum ehemaligen Konzentrationslager „KZ Natzweiler", innerhalb Saarbrückens mit seinen vielfältigen Möglichkeiten der Veranschaulichung der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in der Region sowie die Fahrt zu den einstigen Schlachtfeldern von Verdun. Der Besuch von ehemaligen Konzentrationslagern oder von Gedenkstätten, die sich mit den Opfern des Nationalsozialismus befassen, soll ab 2026 vom Bildungsministerium gefördert werden.

Der Besuch von Erinnerungsorten des Ersten Weltkriegs ist jedoch gleichermaßen bedeutsam. Wie ließe sich das Geschehen in den 1920er- und 1930er Jahren in Deutschland verstehen, ohne um die Vorbedingungen zum Ersten Weltkrieg oder die technischen Auswüchse bei der kriegerischen Auseinandersetzung zu wissen? In geografischer Nähe zum Saarland befindet sich Verdun – eine französische Stadt, v.a. aber ein Begriff, der für eine der blutigsten Materialschlachten steht. Durch kritische Auseinandersetzung mit dem Ort und seiner Geschichte wird der Blick auf die Gegenwart geweitet und geschärft. Gerade junge Menschen können in Verdun ein besseres Verständnis für historische Zusammenhänge und nicht zuletzt für gegenwärtige Diskussionen entwickeln, die von „Krieg und Frieden", „Kriegstüchtigkeit" oder „Wehrpflicht" bestimmt sind.

Hinweis: Die Organisation dieser Exkursionen liegt bei der Stiftung. Kursbeschreibungen und Anmeldeformulare finden sich auf deren Internetseite: www.stiftung-demokratie-saarland.de.

Exkursion
Für die europäische Geschichte ist Verdun ein besonderer Erinnerungsort, der wie kein anderer die deutsch-französischen Beziehungen geprägt hat. Hunderttausende französische und deutsche Soldaten haben hier ihr Leben gelassen, und Zeitgenossen beschrieben das Martyrium als „Glutofen", „Knochenmühle" oder „Blutpumpe". Und auch mehr als einhundert Jahre nach der Schlacht von Verdun bleibt dieser brutale Stellungskrieg für uns unfassbar. Wer in die vermutlich zweitbekannteste Stadt Frankreichs fährt und das symbolträchtigste Schlachtfeld des „Grande Guerre" besichtigt, besucht eine zusammenhängende Gedenkstätte. Während der Fahrt nach Verdun werden sich die Teilnehmer:innen mit Hilfe von speziell erstelltem Unterrichtsmaterial mit den historischen Hintergründen der angefahrenen Ziele beschäftigen. Mit Hilfe einer Handreichung sowie durch die Erläuterungen unserer Referent:innen wird eine kritische Auseinandersetzung mit Geschichte ermöglicht und der Blick auf die Gegenwart geschärft. Gerade Schüler:innen können an diesem Ort die Bedingungen historischer Symbolkraft erkennen und so ein besseres Verständnis für politische Tagesdiskussionen entwickeln.

Die Fahrten werden Schulklassen angeboten. Die Termine werden frei vereinbart. Kosten: 15 Euro pro TeilnehmerIn, mindestens jedoch 300 Euro pro Gruppe plus Eintrittspreise vor Ort.

Ansprechpartnerin: Saskia Guthörl, Fon 0681 90626-22, schulfahrten@sdsaar.de

In Kooperation mit der Stiftung Demokratie Saarland

Mit dem Beschluss vom 03. Dezember 2024 forderte der Saarländische Landtag verpflichtende Gedenkstättenbesuche als festen Bestandteil der schulischen Bildung. Seit mehr als zwei Jahrzehnten bietet die Stiftung Demokratie Saarland in Kooperation mit der vhs Regionalverband Saarbrücken Schulfahrten zum ehemaligen Konzentrationslager „KZ Natzweiler", innerhalb Saarbrückens mit seinen vielfältigen Möglichkeiten der Veranschaulichung der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in der Region sowie die Fahrt zu den einstigen Schlachtfeldern von Verdun. Der Besuch von ehemaligen Konzentrationslagern oder von Gedenkstätten, die sich mit den Opfern des Nationalsozialismus befassen, soll ab 2026 vom Bildungsministerium gefördert werden.

Der Besuch von Erinnerungsorten des Ersten Weltkriegs ist jedoch gleichermaßen bedeutsam. Wie ließe sich das Geschehen in den 1920er- und 1930er Jahren in Deutschland verstehen, ohne um die Vorbedingungen zum Ersten Weltkrieg oder die technischen Auswüchse bei der kriegerischen Auseinandersetzung zu wissen? In geografischer Nähe zum Saarland befindet sich Verdun – eine französische Stadt, v.a. aber ein Begriff, der für eine der blutigsten Materialschlachten steht. Durch kritische Auseinandersetzung mit dem Ort und seiner Geschichte wird der Blick auf die Gegenwart geweitet und geschärft. Gerade junge Menschen können in Verdun ein besseres Verständnis für historische Zusammenhänge und nicht zuletzt für gegenwärtige Diskussionen entwickeln, die von „Krieg und Frieden", „Kriegstüchtigkeit" oder „Wehrpflicht" bestimmt sind.

Hinweis: Die Organisation dieser Exkursionen liegt bei der Stiftung. Kursbeschreibungen und Anmeldeformulare finden sich auf deren Internetseite: www.stiftung-demokratie-saarland.de.

Exkursion
Für die europäische Geschichte ist Verdun ein besonderer Erinnerungsort, der wie kein anderer die deutsch-französischen Beziehungen geprägt hat. Hunderttausende französische und deutsche Soldaten haben hier ihr Leben gelassen, und Zeitgenossen beschrieben das Martyrium als „Glutofen", „Knochenmühle" oder „Blutpumpe". Und auch mehr als einhundert Jahre nach der Schlacht von Verdun bleibt dieser brutale Stellungskrieg für uns unfassbar. Wer in die vermutlich zweitbekannteste Stadt Frankreichs fährt und das symbolträchtigste Schlachtfeld des „Grande Guerre" besichtigt, besucht eine zusammenhängende Gedenkstätte. Während der Fahrt nach Verdun werden sich die Teilnehmer:innen mit Hilfe von speziell erstelltem Unterrichtsmaterial mit den historischen Hintergründen der angefahrenen Ziele beschäftigen. Mit Hilfe einer Handreichung sowie durch die Erläuterungen unserer Referent:innen wird eine kritische Auseinandersetzung mit Geschichte ermöglicht und der Blick auf die Gegenwart geschärft. Gerade Schüler:innen können an diesem Ort die Bedingungen historischer Symbolkraft erkennen und so ein besseres Verständnis für politische Tagesdiskussionen entwickeln.

Die Fahrten werden Schulklassen angeboten. Die Termine werden frei vereinbart. Kosten: 15 Euro pro TeilnehmerIn, mindestens jedoch 300 Euro pro Gruppe plus Eintrittspreise vor Ort.

Ansprechpartnerin: Saskia Guthörl, Fon 0681 90626-22, schulfahrten@sdsaar.de




Terminvereinbarung und Anmeldung bei Stiftung Demokratie Saarland.
Ansprechpartnerin: Saskia Guthörl, Fon 0681 90626-22, schulfahrten@sdsaar.de

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