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AT1204 Aktivierte Spurensuche – Das ehemalige SS-Sonderlager Hinzert

AT1204 Aktivierte Spurensuche – Das ehemalige SS-Sonderlager Hinzert


Beginn , Termine nach Vereinbarung, - Uhr
Kursgebühr  
Dauer 1 Termine
Kursleitung

Zu diesem Kurs sind keine Informationen über Dozenten verfügbar.

In Kooperation mit der Stiftung Demokratie Saarland

Mit dem Beschluss vom 03. Dezember 2024 forderte der Saarländische Landtag verpflichtende Gedenkstättenbesuche als festen Bestandteil der schulischen Bildung. Seit mehr als zwei Jahrzehnten bietet die Stiftung Demokratie Saarland in Kooperation mit der vhs Regionalverband Saarbrücken Schulfahrten zum ehemaligen Konzentrationslager „KZ Natzweiler", innerhalb Saarbrückens mit seinen vielfältigen Möglichkeiten der Veranschaulichung der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in der Region sowie die Fahrt zu den einstigen Schlachtfeldern von Verdun. Der Besuch von ehemaligen Konzentrationslagern oder von Gedenkstätten, die sich mit den Opfern des Nationalsozialismus befassen, soll ab 2026 vom Bildungsministerium gefördert werden.

Hinweis: Die Organisation dieser Exkursionen liegt bei der Stiftung. Kursbeschreibungen und Anmeldeformulare finden sich auf deren Internetseite: www.stiftung-demokratie-saarland.de.

Exkursion
Die Gedenkstätte besteht aus einem Ehrenfriedhof mit Mahnmal, der Sühnekapelle, den „Stätten der Unmenschlichkeit" und dem 2005 eröffneten „Dokumentations- und Begegnungshaus" mit einer Dauerausstellung. Hinzert war, obwohl es im Laufe seines Bestehens eine Reihe von Außenlagern und –kommandos hatte, ein vergleichsweise kleines Konzentrationslager. Aber das bedeutete nicht, dass die Inhaftierten hier besser behandelt wurden als in großen KZ's wie Dachau oder Buchenwald – im Gegenteil: Die Lebensumstände in Hinzert waren so erbärmlich (Misshandlungen durch die SS-Wachmannschaft, völlig unzureichende Ernährung, äußerst harte Arbeit, desolate hygienische Zustände u.a.), dass vor allem ältere, kränkliche und schwache Häftlinge keine Chance hatten, das Lager zu überleben – „Hinzert war die Pforte zur Hölle" (Pierre Pixius, damaliger Vorsitzender der Amicale des Anciens de Hinzert / Luxemburg, bei Eröffnung des Dokumentationshauses 2005). Insgesamt waren in Hinzert über 10.000 Männer aus 20 europäischen Staaten inhaftiert. 321 Todesfälle sind nachgewiesen, die tatsächliche Zahl dürfte bedeutend höher liegen. In der Gedenkstätte selbst führen pädagogisch geschulte Mitarbeiter:innen durch das Gelände und die Dauerausstellung und reflektieren anschließend das Gesehene mit den TeilnehmerInnen.

Die Fahrten werden Schulklassen angeboten. Die Termine werden frei vereinbart. Keine Teilnehmergebühr.

Ansprechpartnerin: Monika Petry, Fon 0681 90626-13, schulfahrten@sdsaar.de

Weitere Informationen unter https://www.stiftung-demokratie-saarland.de/exkursionen/schueler-und-gruppen/

In Kooperation mit der Stiftung Demokratie Saarland

Mit dem Beschluss vom 03. Dezember 2024 forderte der Saarländische Landtag verpflichtende Gedenkstättenbesuche als festen Bestandteil der schulischen Bildung. Seit mehr als zwei Jahrzehnten bietet die Stiftung Demokratie Saarland in Kooperation mit der vhs Regionalverband Saarbrücken Schulfahrten zum ehemaligen Konzentrationslager „KZ Natzweiler", innerhalb Saarbrückens mit seinen vielfältigen Möglichkeiten der Veranschaulichung der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in der Region sowie die Fahrt zu den einstigen Schlachtfeldern von Verdun. Der Besuch von ehemaligen Konzentrationslagern oder von Gedenkstätten, die sich mit den Opfern des Nationalsozialismus befassen, soll ab 2026 vom Bildungsministerium gefördert werden.

Hinweis: Die Organisation dieser Exkursionen liegt bei der Stiftung. Kursbeschreibungen und Anmeldeformulare finden sich auf deren Internetseite: www.stiftung-demokratie-saarland.de.

Exkursion
Die Gedenkstätte besteht aus einem Ehrenfriedhof mit Mahnmal, der Sühnekapelle, den „Stätten der Unmenschlichkeit" und dem 2005 eröffneten „Dokumentations- und Begegnungshaus" mit einer Dauerausstellung. Hinzert war, obwohl es im Laufe seines Bestehens eine Reihe von Außenlagern und –kommandos hatte, ein vergleichsweise kleines Konzentrationslager. Aber das bedeutete nicht, dass die Inhaftierten hier besser behandelt wurden als in großen KZ's wie Dachau oder Buchenwald – im Gegenteil: Die Lebensumstände in Hinzert waren so erbärmlich (Misshandlungen durch die SS-Wachmannschaft, völlig unzureichende Ernährung, äußerst harte Arbeit, desolate hygienische Zustände u.a.), dass vor allem ältere, kränkliche und schwache Häftlinge keine Chance hatten, das Lager zu überleben – „Hinzert war die Pforte zur Hölle" (Pierre Pixius, damaliger Vorsitzender der Amicale des Anciens de Hinzert / Luxemburg, bei Eröffnung des Dokumentationshauses 2005). Insgesamt waren in Hinzert über 10.000 Männer aus 20 europäischen Staaten inhaftiert. 321 Todesfälle sind nachgewiesen, die tatsächliche Zahl dürfte bedeutend höher liegen. In der Gedenkstätte selbst führen pädagogisch geschulte Mitarbeiter:innen durch das Gelände und die Dauerausstellung und reflektieren anschließend das Gesehene mit den TeilnehmerInnen.

Die Fahrten werden Schulklassen angeboten. Die Termine werden frei vereinbart. Keine Teilnehmergebühr.

Ansprechpartnerin: Monika Petry, Fon 0681 90626-13, schulfahrten@sdsaar.de

Weitere Informationen unter https://www.stiftung-demokratie-saarland.de/exkursionen/schueler-und-gruppen/




Terminvereinbarung und Anmeldung bei Stiftung Demokratie Saarland, Ansprechpartnerin: Monika Petry; schulfahrten@sdsaar.de, Fon 0681 90626-13

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Termine

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