AE2306 An Seille und Nied

AE2306 An Seille und Nied


Beginn Mi., 30.01.2019, 19:00 - 20:30 Uhr
Kursgebühr 3,00 €
Dauer 1 Termin
Kursleitung Dr. Bernhard Wehlen

Weiterführung der Vortragsreihe
Kunst in der Nähe
Seit wir uns zunehmend globalisiert und vernetzt geben, gewinnen Vorstellungen von "Heimat" wieder an Bedeutung. Heimat kann als vergangener oder gegenwärtiger Ort begriffen werden, oder als ein Lebensgefühl, das an eine bestimmte Zeit oder die Geborgenheit in einer Gruppe gebunden ist. Ein emotional geartetes Heimatbedürfnis lässt sich auch ideologisch missbrauchen, die Frage, wo "wir" herkommen und was "uns" ausmacht, kann vereinnahmen und ausgrenzen. Ebenso wichtig muss darum die Frage nach dem "Anderen" sein, was trennt davon, was verbindet mit dem Eigenen, wie funktionieren die gegenseitigen Einflüsse?
Neben der Sprache prägen auch Kunst und Kultur das, was Menschen ihre Heimat nennen. Diese Vortragsreihe versucht, künstlerische Prägungen "unserer" kerneuropäischen Region aus verschiedensten Epochen erkennbar zu machen. In diesem Semester steht das "Pays du Saulnois" auf dem Programm, also der Salzgau östlich von Metz, sowie die Läufe der Nied. Deutsche und französische Nied bilden den Übergang vom deutschen zum französischen Sprachraum: Bildet sich in den Werken der Bildenden Kunst ebenfalls ein Wandel ab? Gibt es hier noch Spuren des Mittelalters oder der Renaissance? Wie prägend war hier die Zeit zwischen 1871 und 1918? Wir besuchen im Süden Marsal, Vic-sur-Seille, im Westen Sillegny und Courcelles-Chaussy, im Osten Saint Avold, Bouzonville und Siersburg. Der Vortrag versteht sich als Anregung zu Erkundungsreisen in die eigene Heimat.

Vortrag: An Seille und Nied

Weiterführung der Vortragsreihe
Kunst in der Nähe
Seit wir uns zunehmend globalisiert und vernetzt geben, gewinnen Vorstellungen von "Heimat" wieder an Bedeutung. Heimat kann als vergangener oder gegenwärtiger Ort begriffen werden, oder als ein Lebensgefühl, das an eine bestimmte Zeit oder die Geborgenheit in einer Gruppe gebunden ist. Ein emotional geartetes Heimatbedürfnis lässt sich auch ideologisch missbrauchen, die Frage, wo "wir" herkommen und was "uns" ausmacht, kann vereinnahmen und ausgrenzen. Ebenso wichtig muss darum die Frage nach dem "Anderen" sein, was trennt davon, was verbindet mit dem Eigenen, wie funktionieren die gegenseitigen Einflüsse?
Neben der Sprache prägen auch Kunst und Kultur das, was Menschen ihre Heimat nennen. Diese Vortragsreihe versucht, künstlerische Prägungen "unserer" kerneuropäischen Region aus verschiedensten Epochen erkennbar zu machen. In diesem Semester steht das "Pays du Saulnois" auf dem Programm, also der Salzgau östlich von Metz, sowie die Läufe der Nied. Deutsche und französische Nied bilden den Übergang vom deutschen zum französischen Sprachraum: Bildet sich in den Werken der Bildenden Kunst ebenfalls ein Wandel ab? Gibt es hier noch Spuren des Mittelalters oder der Renaissance? Wie prägend war hier die Zeit zwischen 1871 und 1918? Wir besuchen im Süden Marsal, Vic-sur-Seille, im Westen Sillegny und Courcelles-Chaussy, im Osten Saint Avold, Bouzonville und Siersburg. Der Vortrag versteht sich als Anregung zu Erkundungsreisen in die eigene Heimat.

Vortrag: An Seille und Nied





Kursort

vhs-Zentrum, Saal 1 OG

Schlossplatz
66119 Saarbrücken

Termine

Datum
30.01.2019
Uhrzeit
19:00 - 20:30 Uhr
Ort
Schlossplatz, vhs-Zentrum, Saal 1 OG